Meet & Match 2026: Wenn Potenziale auf Chancen treffen
Meet & Match bietet in ganz Oberösterreich die Chance, den Bewerbungsprozess anders zu gestalten und so neue Wege im Recruiting zu gehen. Bei unserer Veranstaltung begegnen sich Betriebe und Menschen mit Behinderung, lernen sich kennen – mit neuen Perspektiven abseits formeller Bewerbungsroutinen.
Genau darum ging es beim Meet & Match 2026. Gemeinsam mit der WKO und dem AMS Linz, Linz-Land und Urfahr-Umgebung brachte das NEBA Betriebsservice Oberösterreich Unternehmen und Menschen mit Behinderung zusammen – persönlich, unkompliziert und auf Augenhöhe. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Fähigkeiten und Interessen in persönlichen Gesprächen.
Recruiting neu gedacht
Menschen mit Behinderung bringen vielfältige Kompetenzen, Erfahrungen und Potenziale mit. Dennoch stoßen sie bei der Arbeitssuche nach wie vor auf Stolpersteine und erhalten zu oft gar nicht erst die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten persönlich zu zeigen.
„Mit Meet & Match wird Recruiting neu gedacht: Statt Lebensläufen und formalen Qualifikationen stehen die Menschen mit ihren Interessen, Fähigkeiten und ihrer Motivation im Fokus. So werden Potenziale sichtbar, die in klassischen Bewerbungsverfahren oft unentdeckt bleiben“, ist Claus Jungkunz, Leiter des NEBA Betriebsservices in OÖ, überzeugt.
Meet & Match setzt genau hier an: Statt formaler Bewerbungsverfahren steht das direkte Kennenlernen im Vordergrund. Unternehmen und Teilnehmer:innen kommen miteinander ins Gespräch, entdecken Gemeinsamkeiten und können so ausloten, ob sich daraus eine berufliche Perspektive entwickeln kann.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele klassische Bewerbungsgespräche an einem Tag zu führen. Vielmehr geht es um qualitative Gespräche, in denen man einander auf Augenhöhe begegnet – Begegnungen, die bei der reinen Zusendung eines Lebenslaufs nicht möglich wären. Genau darin liegt die Idee von Meet & Match: Nicht die Behinderung oder formale Qualifikationen stehen zuerst im Fokus, sondern der Mensch mit seinen Fähigkeiten.
Good Practice zeigt: Inklusion funktioniert
Wie erfolgreiche Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bereits heute aussehen kann, zeigten bei Meet & Match 2026 auch Primark, REWE und die Österreichische Post.
Als Good-Practice-Beispiele berichteten die Unternehmen von ihren Erfahrungen bei der Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Damit wurde deutlich: Inklusive Beschäftigung ist nicht nur eine Frage gesellschaftlicher Verantwortung. Sie eröffnet Unternehmen auch die Chance, neue Zielgruppen am Arbeitsmarkt anzusprechen und wertvolle Mitarbeiter:innen zu gewinnen.
Die Beispiele aus der Praxis boten gleichzeitig Gelegenheit für Austausch: Was braucht es für eine erfolgreiche Beschäftigung? Welche Erfahrungen haben Unternehmen bereits gemacht? Und wo bestehen vielleicht noch Unsicherheiten oder Unterstützungsbedarf?
Aus Begegnungen können berufliche Perspektiven entstehen
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einer Bestätigung für eine Arbeitserprobung verließ der:die eine oder andere Bewerber:in die WKO Linz an diesem Tag – denn aus Gesprächen entwickelten sich berufliche Perspektiven.
Gemeinsam für einen inklusiven Arbeitsmarkt
Meet & Match 2026 wurde in Kooperation mit der WKO Oberösterreich und dem AMS Oberösterreich umgesetzt. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur:innen zeigt, wie wichtig Vernetzung ist, wenn Inklusion am Arbeitsmarkt nachhaltig gelingen soll.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Kooperationspartnern, den beteiligten Unternehmen sowie allen Teilnehmer:innen, die sich auf das Format eingelassen und Meet & Match 2026 mit Leben gefüllt haben.
Denn manchmal beginnt ein neuer beruflicher Weg nicht mit einem perfekten Lebenslauf – sondern mit einem guten Gespräch.
NEBA Betriebsservice Oberösterreich
Arbeit neu denken – Potenziale nutzen.




