Frauen mit Behinderungen sind am Arbeitsmarkt häufig mehrfach benachteiligt. Neben behinderungsbedingten Barrieren erschweren auch geschlechtsspezifische Ungleichheiten den Zugang zu Ausbildung, Beschäftigung und beruflicher Entwicklung. Die Studie „Chancengleichheit für Frauen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt“ des AMS Österreich und des Frauenservice der Stadt Wien analysiert diese Herausforderungen und zeigt konkrete Lösungsansätze auf.
Zu den zentralen Empfehlungen zählen der Abbau von Vorurteilen, die stärkere Sichtbarkeit von Frauen mit Behinderungen in der Arbeitswelt sowie bedarfsgerechte Unterstützungsangebote. Flexible Arbeitszeitmodelle, persönliche Assistenz, Coaching, gesundheitsfördernde Maßnahmen und eine verlässliche Kinderbetreuung können wesentlich dazu beitragen, die berufliche Teilhabe nachhaltig zu verbessern.
Unser Fazit: Chancengleichheit entsteht nicht von selbst. Unternehmen, die Vielfalt fördern und inklusive Rahmenbedingungen schaffen, stärken nicht nur die Teilhabe von Frauen mit Behinderungen, sondern gewinnen motivierte Fachkräfte und profitieren von vielfältigen Perspektiven.
Quelle: Arbeitsmarktservice Österreich und Frauenservice der Stadt Wien